Die Werkleitungen des Reservoirs Waldhof sind über 70 Jahre alt und müssen ersetzt werden. Um das Vorhaben umzusetzen, muss eine Schneise in den Brühlberghang geschlagen werden. Die Arbeiten dauern von Februar bis voraussichtlich August 2020. Der betroffene Hangabschnitt wird anschliessend wieder aufgeforstet.

Das Reservoir Waldhof versorgt rund 70 000 Personen der Stadt Winterthur mit Trinkwasser. Es befindet sich auf dem Brühlberg beim gleichnamigen Bauernhof der Wölfflin Stiftung. Die Leitungen sind über 70 Jahre alt und haben ihre Lebensdauer erreicht. Sie werden im kommenden Jahr ersetzt. Die neuen Leitungen sollen bis zu 80 Jahre im Einsatz sein. Der betroffene Brühlberghang zwischen Bauernhof und Eulachhallen befindet sich in einem potenziellen Rutschgebiet. Damit die neuen Leitungen in einer stabilen Erdschicht verlegt werden können, muss tiefer gegraben werden als üblich. Für die Erstellung des Grabens muss Stadtgrün im kommenden Februar deshalb eine 25 Meter breite Waldschneise schlagen. Anschliessend beginnt Stadtwerk Winterthur mit dem Leitungsbau. Dieser dauert voraussichtlich bis August 2020. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird die Schneise wieder aufgeforstet.

Winterthurer Wassernetz

Das Winterthurer Wassernetz ist in verschiedene Druckzonen aufgeteilt. Jeweils zwei gleich grosse Reservoirs versorgen eine der drei grossen Druckzonen. Fällt eines aus, kann das sogenannte Gegenreservoir die Versorgung alleine übernehmen. Dadurch wird die Versorgungssicherheit von Winterthur mit Trinkwasser in den Druckzonen gewährleistet. Das Gegenreservoir vom Waldhof ist das Reservoir Ganzenbühl in Seen.

Das Winterthurer Trinkwasser weist eine hervorragende Qualität auf. Das bestätigten die jähr-lich geprüften rund 700 Proben.



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