Was hat sich während den letzten vier Jahren aus politischer Sicht alles positiv verändert? Dank der bürgerlichen Zusammenarbeit konnte der überdimensionierte Ausbau der Verwaltung im Wesentlichen gestoppt werden. Die von den Linken lancierten Kapazitätsreduktionen bei den Hauptverkehrsachsen und bei den Parkplätzen konnte ebenfalls gestoppt werden.

Was hat Ihre Fraktion zu dieser Veränderung beigetragen? Dank der fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit konnten wir die wesentlichen Ziele erreichen. Wo die nötige Parlamentsmehrheit fehlte, konnten wir mit Urnenentscheiden unseren Anliegen zum Durchbruch verhelfen. Wichtig ist, dass wir zu unseren Forderungen stehen und uns nicht zu falschen Kompromissen verleiten lassen.

Besteht aus Ihrer Sicht noch Verbesserungspotential? Damit sich aus den eingangs erwähnten Stärken von Winterthur auch ein Anstieg des Steuerertrages und der Arbeitsplätze ergibt, müssen wir die Rahmenbedingungen weiter verbessern. Konkrete Massnahmen dazu sind ein Abbau der Verschuldung, die kontinuierliche Senkung der Steuerfusses auf 114%, eine Reduktion der Gebühren sowie einen Reduktion von nicht staatlichen Aufgaben.

Welche Ideen verfolgt Ihre Fraktion zum Thema «Smart City Winterthur*»? Unter SmartCity verstehen wir die Nutzung der technischen Möglichkeiten zur Lösung der zukünftigen Herausforderungen. Somit gilt es ein ideologisches Technologieverbot zu verhindern. Gleichzeit darf aber die weitere technologische Vernetzung nicht zu einer Ausweitung des staatlichen Einflusses auf die Privatwirtschaft führen.

Daniel Oswald, Fraktionspräsident SVP



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