Und ich bin es geworden! - Ein bekannter Spruch, den jeder von uns kennt. Viele träumen davon, einmal ein Café, ein Restaurant oder eine Bar ganz nach den eigenen Vorstellungen zu führen. Auch ich. Und ich habe es getan!

Ich habe immer davon geträumt ein Lokal mit Kaffee und Kuchen zu führen. Ok, jetzt ist eine Cocktailbar daraus geworden. Seit anfangs Oktober führen meine Tochter Andrea und ich zusammen den Jazzkeller im Städtli Sargans. Offen ist immer an den Abenden von Donnerstag, Freitag und Samstag sowie samstagsmorgens während der Marktsaison. Dann darf ich auch tatsächlich Kaffee und hausgemachten Kuchen servieren. Unsere Arbeitsteilung: Andrea ist die Chefin, für Getränke, Service, Preise und Einkauf zuständig. Ich bin dann eher verantwortlich für handfestere Arbeiten wie Abwasch, Reinigung, Nachschub, Dekoration und so weiter. Die Mama eben.

Neben meinen Tätigkeiten in Schule, Politik und Familie eine ganz neue Erfahrung. Zum Glück bringt Andrea schon einige Erfahrungen im Gastgewerbe mit, ich als blutige Anfängerin wäre wahrscheinlich hoffnungslos überfordert. Ich denke, das erste Wochenende haben wir recht gut gemeistert. Es gibt aber sicher noch einiges zu lernen und zu verbessern. Viele Freunde und Bekannte haben uns an den Eröffnungsabenden besucht und uns Glück gewünscht. Nach vielen Tagen der Vorbereitung eine wunderschöne Erfahrung, herzlichen Dank!

Ich weiss, es ist erst eine kurze Zeit, aber es macht mir bisher wirklich Spass. Zwar habe ich Muskelkater an Stellen, wo ich nie im Leben Muskeln vermutet hätte und brauche Tage um mich zu erholen. Die Arbeit im Gastgewerbe ist ganz schön streng! - Aber die zufriedenen Gesichter unserer Gäste sind den Einsatz wert. Und es macht mir grosse Freude mit meiner Tochter zusammen zu arbeiten. Obwohl Andrea eine richtig strenge Chefin ist! Aber ihre Cocktails sind einfach lecker.

Hoffe, grössere Pannen wie bei unseren beiden Kollegen bleiben uns erspart.

Dieser Artikel wurde zuerst publiziert in sarganserland-aktuell.webnode.com.